Brief 18, März 2020


Warum wird man eigentlich in den Praxisphasen des Studiums und im Referendariat ständig dazu aufgefordert, die eigenen Erlebnisse zu reflektieren?

Liebe Maja,

ich werde Dir in diesem Brief erläutern, was man unter Reflexion versteht, warum sie für Lehrer*innen so wichtig ist, wie man sie durchführt und was eigentlich im Allgemeinen unter „Reflexionskompetenz“ verstanden wird. 

Wir erleben jeden Tag viele Situationen und haben viele Eindrücke. Vieles davon vergessen wir wieder, weil es nicht wichtig ist für unsere weitere Lebensgestaltung. Diese Erlebnisse haben wenig Einfluss auf die eigene Kompetenzentwicklung, wenn Du nicht anschließend noch mal darüber nachdenkst oder Dich mit anderen darüber austauschst.

Durch die Reflexion wird Dein „Erlebnis“ zu Deiner „Erfahrung“ (Scheller: Erfahrungsorientierter Unterricht). Du nimmst Dein Erlebnis sozusagen in die Hand und prüfst und bewertest es. 

Du fragst dich: 

  • „Was genau habe ich eigentlich erlebt, 
  • entsprach es meinen Erwartungen, 
  • hat es mich weiter gebracht, 
  • was genau ist gelungen oder leider nicht, 
  • finde ich es gut, wie es gelaufen ist, 
  • oder muss ich etwas anders machen?“ 

Durch diese intensive Auseinandersetzung beziehst Du eine Position zu dem Erlebten, bildest Du Dir eine Meinung und hast, da diese intensive Auseinandersetzung nachhaltige Spuren in Deinem Gehirn hinterlässt, später einen leichteren Zugang zu den aus dem Reflexionsvorgang hervorgegangenen Erfahrungen. Mit neurowissenschaftlicher Erkenntnissen  kann man erklären, dass das „Nach-denken“ immer auch ein Festigung  der „Bahnung“ (vielfach benutzte Nervenverbindungen werden verstärkt und so leichter wieder genutzt) im Gehirn zur Folge hat. So wird es leichter ermöglicht, das Gedachte wieder aufzurufen, d.h. leichter zu erinnern. Durch das Reflektieren erkennt das Gehirn, dass das betreffende Thema bzw. die Erkenntnis wichtig ist. „Wichtig“ bedeutet immer, dass das Thema emotional besetzt ist, also Emotionen hervorruft. Erkenntnisse, die mit Emotionen verbunden sind, werden besonders stark im Gehirn verknüpft.

Auf den Unterricht bezogen ist die Reflexion ein Teil der Evaluation. Bei der Evaluation suchst du nach der Reflexion Deine Unterrichts nach Verbesserungsmöglichkeiten. 

Du gehst in Gedanken die Erlebnisse, die Du gemacht hast, noch einmal durch und schaust, ob Du mit dem Verlauf des Unterrichts und mit seinem Ergebnis zufrieden bist. 

Das macht natürlich nur Sinn, wenn Du ein Anliegen bzw. ein Ziel hast, das Du im Unterricht erreichen willst. Nur so kannst Du einen Abgleich zwischen dem „Soll“ (Ziel) und dem „Ist“ (Ergebnis) machen und feststellen, was noch fehlt, was Du noch vertiefter bearbeiten musst. 

So kannst Du z.B. überprüfen,  

  • ob Deine Einschätzung des Vorwissens der Schüler*innen (Lernstand) zutreffend war, 
  • ob die angebotenen Methoden und Sozialformen (Gruppenarbeit etc.) für das Lernen der Schüler*innen geeignet waren, 
  • ob die Medien bei der Entwicklung der individuellen Vorstellungen der Schüler*innen und beim Verstehen  der Sache geholfen haben, 
  • ob das Maß der Unterstützung durch Dich dem einzelnen Schüler geholfen hat oder ihn in seiner Entwicklung zur Selbständigkeit eher behindert hat, etc..

Dies sind alles Aspekte (die Liste lässt sich bei genauerem Hinsehen fast beliebig verlängern), die unter der Überschrift „didaktische Entscheidungen und ihre Folgen“ subsummiert werden könnten. 

Dies sind wichtige Fragestellungen, die in Deinem Reflexionsprozess geprüft werden müssen. Wenn Du alleine oder mit Anderen Antworten gefunden hast, wird es Dir auch nicht mehr schwer fallen, neue Ideen und Lösungen zu kreieren.

Ein weiter wichtiger Grund dafür gründlich zu reflektieren sind die im Unterricht auszubalancierenden pädagogischen Werte. Es gibt eine Reihe immer wieder im Umgang mit Schüler*innen auftretende Spannungsfelder, die jede Lehrperson kennt und mit denen es situativ angemessen umzugehen gilt. Nur wenn Du diese Spannungsfelder kennst und sie mit hoher professioneller Sensibilität auszubalancieren weist, wirst Du effektiv pädagogisch wirksam sein und zu Deiner Zufriedenheit mit Deinen Schüler*innen arbeiten können. Klassische, aufeinander bezogene Wertepaare sind z.B.

  • Nähe – Distanz
  • Fördern – Fordern
  • Unterstützung – Selbständigkeit 
  • Gründlichkeit – Machbarkeit
  • Regeln – Toleranz
  • Neues  – Bewährtes
  • Autonomie – Bindung
  • Führen – Suchen 
  • Akzeptanz – Konfrontation

Ich möchte Dir am  klassischen Beispiel Lehrplanorientierung vs  Schülerorientierung den Sachverhalt erläutern.

Wenn Du nur den Lehrplan mit seinen Inhalten als alleinige Orientierung für Deinen Unterricht hast, wirst Du Deine Schüler nicht erreichen. Sie werden sich langweilen und, wenn es gut geht, die Inhalte auswendig lernen, in der Klassenarbeit „abladen“ und danach wieder vergessen. Vielmehr musst Du Dich in der Vorbereitung des Unterrichts in Orientierung auf die Interessen und die Lebenssituation Deiner Schüler*innen auch fragen, wie Du aus den im Lehrplan vorgegebenen Inhalten ein interessantes Thema kreierst, das es den Schüler*innen ermöglicht, sich für die Erarbeitung des Themas zu motivieren. Wenn Du aber nur die Themen im  Unterricht besprichst, die die Schüler*innen gerade interessieren, wirst es Dir kaum gelingen, einen thematischen „Roten Faden“ zu spinnen. Die Schüler*innen arbeiten vielleicht motiviert mit, aber an Themen, die möglicherweise wenig Bedeutung für die berufliche Professionalisierung haben oder keinerlei Relevanz für das Bestehen einer anstehenden Prüfung haben. Eine gewisse Beliebigkeit der Themen entwickelt sich, mit der niemand gedient ist, wenn nicht auch gesichert wird, dass die in den Prüfungen abgefragten Inhalte sicher gelernt werden. Um weder in den einen Unwert : „Rücksichtslose Umsetzung des Lehrplans“ oder in den Unwert „Beliebigkeit der behandelten Themen“ hinein zu geraten, musst Du immer wieder nach dem Unterricht reflektieren, ob du die Schüler*innen mit in Orientierung auf den Lehrplan ausgesuchten Themen interessieren konntest oder ob Du in die eine oder andere Richtung nachjustieren musst .

Wertequadrat

Durch das immer wieder intensive Reflektieren Deiner  Erlebnisse in diesen Spannungsfeldern im Unterricht baust Du stetig ein erst bewusstes, „explizites Wissen“ auf, dass dann mit zunehmender Erfahrung sich in „implizites Wissen“ umwandelt. Du handelst zunehmend sicher und erfolgreich. Deine auf deine Unterrichtskompetenz bezogenen Bedenken lassen deutlich nach, da du jetzt weist, was Dich erwartet und Du eine immer größere Gewissheit hast, dass Du auch in unerwarteten Unterrichtssituationen professionell agieren kannst. 

Reflexion ist also offensichtlich die „Wunderwaffe“ der Lehrerausbildung vor, im und nach dem Referendariat. Diese Reflexion wirkt natürlich nur, wenn Du ehrlich zu Dir  bist. Wenn Du  mutig bist, Dir Deine Aktionen und Reaktionen anzuschauen. Du solltest Dir immer wieder klar machen, dass der Weg zur Kompetenz auch mit zu optimierendem Verhalten und Fehlern gepflastert ist. Ohne geht es nicht. Aber gerade weil das Unterrichten von Menschen ein Prozess ist, den man nicht mit technischer Präzision planen kann, ist der Erfolg oft auch unerwartet. Dann ist die Freude über das Gelingen besonders groß. Du wirst Glück erleben und Deine eigene Motivation für die Arbeit mit Deinen Schüler steigt wunderbar. Die Arbeit wird leicht und Du kannst Deine Kreativität und Wirksamkeit genießen. Wenn es mal nicht so läuft mit Deinen Schüler*innen, mache Dir deutlich, dass  man Menschen letztlich nicht steuern kann. Würdest Du sie mit Macht dahin drücken und schieben, wohin Du sie haben willst, wäre das für die Entwicklung Deiner Schüler*innen zu Wesen mit „Aufrechtem Gang“  absolut kontraproduktiv. Deshalb muss jede gute Lehrerin auch die sogenannte „Unwirksamkeitstoleranz“ entwickeln. D.h. Du solltest Dir  klar machen, dass Du auch mal scheitern kannst, mit dem was Du im Unterricht machst. Das Nichtgelingen zeigt Dir, dass Deine Schüler*nnen selbständig denkende und handelnde Wesen sind, und dass Du Ihnen auch Freiräume gibst, die sie für sich nutzen. Wenn Du dann mit ihnen gemeinsam den Unterricht reflektierst, werdet ihr gemeinsam darauf kommen, was im Unterricht besser laufen kann, damit sich alle in dieser Zeit besser entwickeln können.

Jetzt stellst Du Dir sicher die Frage, was Du eigentlich können musst, um dieses „Zauberinstrument“ Reflexion  für die eigene Entwicklung gut nutzen zu können. 

Alles, was Du können musst, um effektiv und effizient zu reflektieren, wird unter dem Begriff der „Reflexionskompetenz“ zusammengefasst. 

1. Mut in sich selbst „hinein zu schauen“.

Der bekannte hamburger Psychologe Friedemann Schulz von Thun hat den schönen Satz formuliert: „Willst Du ein guter Lehrer sein, dann schau erst in dich selbst hinein.“

Das ist eine klare Anweisung. Aber was soll ich da denn sehen, wenn ich in mich selbst hinein schaue?

Sicherlich will Schulz von Thun darauf hinweisen, dass man als Lehrperson sich selber gut kennen sollte, damit man weiß, wie man auf bestimmte Verhaltensweisen von Schüler*innen reagiert. Wenn man seine inneren Reaktionen kennt, kann man, bevor man handelt, überlegen, wie es sinnvoll ist zu reagieren.

 Ein schönes Beispiel ist die Nutzung des Handys durch Schüler*innen in Deinem Unterricht. Du führst ein Gespräch mit Deiner Klasse, erklärst gerade etwas, da holt ein Schüler aus der letzten Reihe sein Handy heraus und beginnt etwas einzutippen. Dir „schwillt der Kamm“. Du bekommst einen „dicken  Hals“.  Du denkst (Interpretation 1): „Der ist unverschämt, der missachtet meinen Vortrag, der nimmt mich nicht ernst, …“ Jetzt kannst Du ihn, weil du gekränkt bist, ihn genervt und aggressiv anbrummen, er solle sofort sein Handy weg tun, Du kannst ihn rausschmeißen oder wegen der Missachtung der Regeln sofort in die Firma schicken. Deine Reaktion ist durchaus verständlich, wenn die Annahme stimmt, dass der Schüler uninteressiert, alle Regeln ignoriert und dich vielleicht sogar bewusst provozieren will. Vielleicht will er aber nur bei Wikipedia etwas zum Thema nachschlagen. (Interpretation 2). Dann bräuchtest Du nicht so stark reagieren. Es kommt also darauf an, wie Du die Situation bewertest.

Wie man in dem oben gezeigten „Bewusstseinsrad“ sehen kann, neigen wir dazu, kurzschlüssig zu handeln. Wir nehmen etwas wahr und reagieren ohne lange Prüfung mit einer Handlung, die oft angemessen ist, oft aber auch nicht. Dann reagieren wir unbewusst aus unserem Erfahrungsschatz mit unserem impliziten Wissen. Aber oft wäre es viel besser zu überprüfen, ob die Interpretation der Situation in der Klasse zutreffend ist, oder ob es noch eine Alternative gibt (Wenn verschiedene Interpretationen naheliegend sind, macht es Sinn, zu klären (evtl. Schüler fragen), welche richtig ist.). Je nach dem, welche Interpretation für Dich naheliegend ist, entwickelst Du Gefühle. Du ärgerst dich, weil Du Dich nicht erstgenommen fühlst (Interpretation 1) oder du freust Dich vielleicht,  weil der Schüler eigenständig versucht, die im Unterricht anstehende Frage selbständig zu klären (Interpretation 2). Wenn Du nach einem solchen Erlebnis in der Klasse später reflektierst, kannst Du erkennen, welche Interpretation und welche Gefühle  angemessen waren. Auch wirst du erkennen bei ruhigem Nachdenken in zeitlicher Distanz, welche Reaktion von Dir pädagogisch sinnvoll  war oder gewesen wäre. 

Besonders spannend ist aber zu erkennen, warum Du Dich bei der Interpretation 1 so geärgert hast, warum Du Dich provoziert gefühlt hast, warum Du nicht cool bleiben konntest und Du deshalb in Deinem disziplinierenden Handeln dem Schüler gegenüber evtl. überzogen hast und ihn evtl. unangemessen beschämt hast. 

Das ist sicherlich der Kern des Spruches von Schulz von Thun: Er empfiehlt, dass man in sich hinein schaut um zu erkennen, woher eigentlich die Gefühle kommen, die bei der Interpretation von Schülerhandlungen entstehen und oft, weil unreflektiert, das eigene Handeln der Situation unangemessen lenken. Dieser Blick in Deine eigene Gefühlswelt ist sehr spannend. Du kommst Dir selbst näher und entdeckst Dich. Du bist dann nicht mehr das Opfer Deiner eigenen Gefühlsregungen sondern kannst bestimmen, was angemessen ist und was Deine Handlung steuern sollte. Aber es bedarf sicherlich auch manchmal etwas Mut, in sich hinein zu schauen, sich zu reflektieren. Es lohnt sich. Es ist der beste Weg, Dein Handeln zu überprüfen, es  mit Deinen eigenen Werten und pädagogischen Zielen in Einklang zu bringen. Es ist der Schlüssel zu einer professionellen, souveränen, fairen und pädagogischen Haltung gegenüber Deinen Schülern  auch in kritischen Situationen.

2. Werte und Ziele kennen

Wenn Du in der Reflexion Deines unterrichtlichen Handelns bewerten willst, ob es gut war oder zu verändern ist, ist es wichtig, dass Du Deine Werte und Ziele kennst. Denn Dein Handeln kannst Du nur bewerten, wenn Du Dir bewusst bist, wo Du mit Deinem Handeln hin willst. Es gilt: „Wenn man kein Ziel hat, ist jeder Schuss ein Treffer“. 

Du solltest Dich im Laufe Deiner pädagogischen Ausbildung gründlich fragen, was Dir in Deiner pädagogischen Arbeit mit den Schüler*innen wichtig ist. 

Welche Entwicklungschancen möchtest Du ihnen einräumen, wobei willst du sie unterstützen, welche Grenzen und Regeln sind im Unterricht einzuhalten? 

Welchen Umgang und welche Kommunikationsform willst du mit ihnen pflegen und welche Kompetenzen benötigen Deine Schüler*innen in ihrem beruflichen, privaten und gesellschaftlichen Leben? Ist Dir das klar, dann kannst Du erfolgreich in der Reflexion einen „Ist – Soll – Vergleich“ vornehmen, mit dem Du  erkennst, was Deine Schüler*innen haben, was sie noch brauchen und wie Du sie noch besser unterstützen kannst.

3. Theorien darüber, wie Du Deine Ziele erreichen kannst

Wenn Du Dein Handeln reflektierst, wirst Du erkennen, ob Du Deinen Zielen näher gekommen bist, ob sich Deine Schüler so entwickeln konnten, wie Du es Dir vorgestellt hast oder wie Du es mit ihnen abgesprochen hast. Wenn Du nicht zufrieden bist, benötigst Du natürlich Ideen, wie es anders besser gehen könnte. Sehr hilfreich ist es, grundsätzlich die Schüler*innen zu fragen, wie sie den Unterricht fanden und was sie gebraucht hätten, um noch besser lernen zu können. Oft bekommst Du Antworten, die Deine eigene  didaktische Kreativität ankurbelt. Diese Kreativität kommt natürlich am besten in Gang, wenn Du Dich schon mit Theorien und Modellen über didaktisches, methodisches und pädagogisches Handeln befasst hast und diese Erkenntnisse situationsangemessen anwendest. 

Wichtig für eine einfühlsame und unterstützende Kommunikation mit Deinen Schülern ist es auch, Deine Menschenkenntnis zu schulen (z. B. mit den Grundzügen der Transaktionsanalyse, der Themenzentrierte Interaktion, des NLP usw.) und mit Hilfe von Theorien Kommunikationsstrukturen im Unterricht (z.B. Schulz von Thun: Miteinander reden) darauf hin überprüfen zu können, ob sie für die Entwicklung Deiner Schüler hilfreich sind. Dieser reflexive und kreative Prozess bzgl. Deines eigenen Handelns ist das, was den meisten Lehrer*innen viel Spaß macht. Du wirst spüren, dass Du immer besser wirst in der Unterrichtsplanung und Durchführung und Du Deinen Werten immer gerechter wirst und Deinen Zielen und Deinen Anliegen verlässlich näher kommst. Ein guter Tipp ist es auch, solche Unterrichtsreflexionen mit Kolleg*innen gemeinsam durchzuführen. So kommen viele Theorien und Erkenntnisse zusammen, die Du für Deine unterrichtsbezogenen Reflexion und kreative Planung nutzen kannst.

4. Eine hilfreiche Einstellung zur Reflexion

Wenn Du nach jeder wichtigen Situation reflektierst und Du Dich fragst, 

  • wie Deine Schüler sich im Unterricht gefühlt haben, 
  • ob sie ein Stück geistig und seelisch wachsen konnten,
  • ob das Ergebnis des Unterricht Deinem Ziel entspricht, 
  • womit Du noch unzufrieden bist, 
  • was Du verbessern könntest, 
  • wie Du Dich gefühlt hast,
  • ob Du mit dem sozialen Klima in der Klasse zufrieden bist,
  • was der nächste Schritt sein könnte, der Dich und Deine Klasse ein Stück weiter bringen könnte, 

so befindest Du Dich in einem ständigen Entwicklungsprozess Deiner Kompetenz als Lehrerin. 

  • Du entwickelst Deine Beobachtungsgabe
  • Deine Empathie für die Wünsche und Bedürfnisse Deiner Schüler, 
  • Du entwickelst das Repertoire der Dir zu Verfügung stehenden Methoden und das notwendige Wissen für den Fachunterricht. 
  • Du erkennst, welche Ziele besser in Einzelarbeit oder Gruppenarbeit erreicht werden können, 
  • Du weißt, welche Medien Deinen Schülern beim Verstehen helfen, 
  • Du entwickelst ein untrügliches Gespür dafür, ob die Schüler*innen verstanden haben oder noch im Nebel stochern.

Reflektieren führt zur Kompetenz. Kompetent sein macht Spaß.